SPS Story

Ein Roboter legt mehrere Sets mit Impfstoff in Kartonschachteln.

Schubert Packaging Systems – Schubert-Pharma

Die Gleichung geht auf

Das Bewusstsein für umweltfreundlichere Verpackungen wächst – und unsere Expertise wächst mit. Eine neue Verpackungsanlage von Schubert-Pharma zeigt exemplarisch, wie wir unsere Kunden mit neuen Gesamtlösungen in eine nachhaltigere Zukunft begleiten: indem wir Automatisierung, Verpackung und Umweltaspekte in eine einzige Gleichung packen.


Erst in der Praxis lassen sich aktuelle Schlagworte der Verpackungsbranche wie Recyclingfähigkeit, Volumenreduzierung und Kunststoffsubstitution so richtig greifen. Genau deshalb haben wir unsere Kompetenz als Maschinenhersteller um das Packaging Competence Center PCC erweitert. Wie gut sich beides ergänzt, beweist die neue Komplettlösung aus Pharmaverpackungsanlage und selbst entwickelter Kartonverpackung für einen Impfstoffhersteller.

Eine Grafik, die zeigt, dass pro Stunde 16.200 Kunststoffblister gespart werden.

Anspruchsvolle, zerbrechliche Fracht

270 Impf-Sets pro Minute, das sind nach einem Tag fast 390 000 Stück. So viel schafft die neue Verpackungsmaschine von Schubert-Pharma. Denn um Millionen Menschen zu versorgen, müssen Impfstoffe in rauen Mengen produziert und verpackt werden. Häufig wird das Serum in einem Glasfläschchen (Vial) mit Nadel und Spritze in die Praxen geliefert. Bisher schützte der Pharmahersteller die zerbrechliche Fracht durch stabile Kunststoffblister mit einer Schachtel. Aber mit der neuen Maschine sollte sich auch die Verpackung ändern: Monomaterial, vollständig recycelbar, um ein Drittel kleiner und alle elf Formate mit derselben Schachtel. Ein klarer Fall für das PCC und unseren Kartonspezialisten Valentin Köhler.

Portrait von Karin Kleinbach, Bereichsleitung Pharma, Schubert Packaging Systems

„Die für Schubert typische enge Verzahnung und der Knowhow-Transfer zwischen Anlagenbau, Verpackungsentwicklung und Pharmaexpertise bringt entscheidende Vorteile.“

Karin Kleinbach, Bereichsleitung Pharma, Schubert Packaging Systems

In eine Kartonschachtel werden verschiedene Gefache eingesetzt.

Elf Formate, eine Schachtel

Auch bei Glasflaschen ist Karton für Valentin Köhler das Material der Wahl. Zusätzlich zu der verkleinerten Schachtel entwickelte er elf verschiedene Innenleben, um die jeweils gewünschte Produktkombination aufzunehmen. Richtig gefaltet und verleimt, hält solch ein Gefache einiges aus, obwohl es anfangs nur als dünner Flachzuschnitt daherkommt und erst in der Maschine seine wahre Gestalt offenbart. Und das erledigt die neue Anlage mit der größten Selbstverständlichkeit, sogar mit 12 Verpackungen gleichzeitig.


>> Das PCC ist also nicht nur für Schubert selbst, sondern vor allem für unsere Kunden eine nachhaltige Bereicherung.


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Kartonkompetenz seit der ersten Maschine

Hier machte sich die große Erfahrung der Kollegen in der Maschinenkonstruktion bemerkbar. „Schon die allererste Schubert-Maschine hat Kartonagen aufgerichtet und dieses Erbe spürt man bis heute“, erzählt Projektmanager Luca Blümlein. Auch deshalb brauchte es für die Handmuster keine speziellen Maschinentests, um den Impfstoffhersteller von der Verpackungslösung zu überzeugen. Luca Blümlein betont: „Der direkte Austausch und ein schrittweiser Ansatz gaben für unseren Kunden den Ausschlag.“